Die Geschichten

der Bilder–

ein Dialog zwischen

Vergangenheit und Zukunft.

  • Der Verlust von Menschen ist etwas sehr Trauriges. Jeder von uns hat schon einmal jemanden verloren, den er geliebt hat. Dieser Schmerz kann sich wie eine schwere Last anfühlen. Viele Menschen fühlen sich nach einem Verlust oft einsam und traurig. Es kann schwierig sein, den Alltag ohne diese Person zu bewältigen.

    Stell dir vor, du hättest einen besten Freund oder eine beste Freundin. Ihr habt viele schöne Zeiten zusammen verbracht, gelacht und euch unterstützt. Eines Tages zieht dein Freund oder deine Freundin weg oder, noch schlimmer, sie wird krank und stirbt. Der Verlust kann überwältigend sein. Du fühlst dich vielleicht verloren, weil viel von deinem Alltag an dieser Person hing.

    Du vermisst die Gespräche und die gemeinsamen Unternehmungen. Wenn du allein bist, kommt oft die Erinnerung hoch. Diese Erinnerungen sind schön, aber sie können auch schmerzhaft sein. Du fragst dich, wie es wäre, wenn die Person noch hier wäre. Es ist als würde ein Teil von dir fehlen.

    Das Leben geht weiter, aber die Trauer bleibt. Es kann hilfreich sein, mit anderen darüber zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Mit der Zeit kann die Trauer weniger werden, und du lernst, die schönen Erinnerungen zu schätzen, auch wenn der Schmerz manchmal noch da ist. Es ist wichtig, sich selbst Zeit zu geben und zu akzeptieren, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein.

    In meiner Kunst versuche ich, diese tiefen Widersprüche visuell darzustellen. Mit meiner Kamera erzähle ich Geschichten und enthülle das Unsichtbare im Sichtbaren. Jedes Bild, das ich mache, spielt mit Licht und Schatten, es ist ein Duell zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen. Denk an das Bild eines Sonnenuntergangs – es ist wunderschön, aber gleichzeitig symbolisiert es das Ende eines Tages, den Abschied vom Licht. Solche Bilder erinnern uns daran, dass Schönheit und Traurigkeit oft Hand in Hand gehen.

    Ich arbeite gerne mit meiner Kamera und Photoshop. Es ist wie ein kreatives Spiel, in dem ich Alltagsgegenstände zu einem Stillleben anordne. Dabei entsteht ein Widerspruch zwischen der Realität und der Fantasie. Wenn ich ein Bild von einer scheinbar perfekten Tasse Kaffee mache, mag es schön aussehen, aber es kann auch die innere Unruhe widerspiegeln, die wir manchmal empfinden – ein Moment der Ruhe, während das Leben um uns herum chaotisch bleibt.

    Ist Fotografie nicht nur eine Darstellung unserer Wahrnehmung? Wie sieht die Realität, die wir abbilden, wirklich aus? Diese Fragen schwirren in meinem Kopf wie Fliegen um ein Licht. Es könnte auch etwas ganz Alltägliches sein, wie der widerstreitende Wunsch, gesund zu leben und gleichzeitig der Verlockung von Junk-Food zu erliegen – ein klarer Widerspruch zwischen unseren Zielen und den kurzfristigen Freuden.

    Es ist spannend zu denken, dass Bilder von Objekten ähnlich sind wie unsere Wahrnehmung – sie sind wie ein verzerrtes, aber dennoch wahres Abbild der Wirklichkeit. In diesem Spannungsfeld finde ich meine Inspiration. Wenn ich mit diesen Widersprüchen spiele und sie in meiner Kunst thematisiere, lade ich mich selbst ein, über die Fragen des Lebens nachzudenken und darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.

    Ich habe erkannt, dass Widersprüche nicht nur Herausforderungen sind, sondern auch Chancen bieten, tiefer zu graben und die Komplexität des Lebens zu verstehen. Ist das nicht erstaunlich? Ein Lichtstrahl, der durch den Nebel bricht, während wir in diesem Café sitzen und über das Absurde nachdenken.

  • Das Bild „Vergessene Erinnerung“ ist mehr als nur eine Fotografie; es spiegelt die Widersprüche des menschlichen Lebens wider, wie Freude und Trauer, Leben und Tod. Es zeigt ein Gesicht, das Schmerz und einen Schrei ausdrückt, aus dem ein Skelett hervorgeht, was die Themen Vergessen und Erinnern symbolisiert. Der dunkle Hintergrund und die roten Lichter verstärken die Emotionen und die Angst vor dem Vergessen. Das Kunstwerk lädt den Betrachter ein, über seine eigenen Erfahrungen nachzudenken und die Verbindung zwischen schmerzhaften Erinnerungen und der Möglichkeit zur Heilung zu erkennen. Es zeigt, dass selbst die dunkelsten Erinnerungen Teil unserer Geschichte sind und uns helfen können, zu wachsen und zu verstehen.

  • Die Hand, die das Herz umschliesst, symbolisiert die Verletzlichkeit des Menschen und unseren inneren Kampf zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Sie verkörpert die Fähigkeit, zu fühlen, zu lieben und zu leiden. Das Herz, pulsierend mit Lebensessenz, steht für Liebe, Schmerz und die Schönheit, die selbst aus Leid erwachsen kann. In vielen Lebensgeschichten sehen wir, dass Verlust oft der erste Schritt zur Selbstentdeckung ist. Der schwarze Hintergrund verstärkt die Dramatik und schafft Raum für Reflexion, indem er zeigt, dass Verlust nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Prozesses sein kann. So entdecken wir in unserem Schmerz die Chance für Wachstum und eine tiefere Verbindung zu uns selbst und anderen.

Kunst

für aussergewöhnliche

Räume.