Kunst,

die die Widersprüche

des Lebens einfängt.

Bewegung durch Widersprüche

Ich arbeite mit Spannungen als Rohstoff. Wo Gegensätze aufeinanderprallen, entsteht Energie. Ich halte sie, bis Funken sichtbar werden, und schmiede daraus die dritte Möglichkeit: eine Bewegung, die vorwärts trägt und Räume öffnet. In meinen Arbeiten werden Kontraste der Motor für Dialog, Alltagstauglichkeit und neue Bedeutung. So wird Wirklichkeit gestaltbar hörbar in warmen Stimmen, spürbar im leichten Schritt, sichtbar im gemeinsamen Blick. Ich mache philosophische und soziale Kontraste sichtbar.

Über Mich

Das Spiel der Wahrnehmung

Du kommst in mein Atelier, schaust dich um und siehst zuerst die grossen Leinwände. Du riechst Farbe, hörst das leise Reiben des Pinsels, und ich erzähle dir, wie ich immer wieder an mir selbst gescheitert bin: an meinen Widersprüchen, an meiner Liebe zu Farben. Du kennst das vielleicht, du willst alles, am liebsten gleichzeitig. Genau so war’s bei mir. Jede Farbe drängte nach vorne. Und jedes Mal, wenn ich alle darauf liess, kippte das Bild. Die Stimmung rutschte mir weg, und ich verlor mich im Farbsalat.

Die vier Farben

Ein Dialog

zwischen Vergangenheit

und Gegenwart.

Wenn Armut zum Lifestyle wird, verschwindet die Wärme unserer Herzen, und Reichtum wird zum Massstab für alles, was wir zu fühlen vergessen haben, wenn Konzerne entscheiden, was wir essen, was wir denken, tanzen wir als Marionetten, die Fäden unsichtbar in den Händen anderer. Freiheit ist nur eine Illusion, die über uns schwebt. Wenn soziale Medien zur Wahrheit werden, verschmilzt Realität mit Illusion, bis das Spiegelbild mich fremd anschaut und meine Stimme im Lärm verhallt. Wenn Bequemlichkeit über Nachhaltigkeit siegt, verblasst die Welt leise vor unseren Augen, gefangen in Komfort, vergessen wir die Zukunft, die uns anvertraut ist. Wenn Politiker Gerechtigkeit nur versprechen, während Gesetze für die Reichen geschrieben werden, dann ist Demokratie ein hübsches Wort auf Papier, ohne Herz, ohne Substanz. Doch in all dem Erkennen liegt die erste Kraft. Wenn wir die Fäden selbst greifen, unsere Stimmen wiederfinden, die Werte leben, die wirklich zählen, dann beginnt Veränderung leise, unaufhaltsam, menschlich.

Rohe Ästhetik

Zwischen Ekel und Schönheit, offenbart sich etwas Tieferes, etwas, das uns alle zum Nachdenken anregt. Wir sind nicht nur die strahlenden Oberflächen, sondern auch die ungeschliffenen Kanten unseres Daseins.

Rohe Ästhetik

Oft stelle ich alltägliche Gegenstände so zusammen, dass sie wie Stillleben wirken. Dabei frage ich mich, wie wir die Welt wahrnehmen oder ob sie die Realität so zeigt, wie sie ist.

Über das Malen

Echtheit

Ich spreche davon, dass wir in verschiedenen Rollen unterschiedlich agieren, was ein Bedürfnis nach Authentizität in Beziehungen und Situationen reflektiert. Es ist ein Bedürfnis, die verschiedenen Facetten unseres Selbst zu akzeptieren.

Künstlerstatement